Die Nase vorne

Die meisten Leute, die sich auf Pferdewetten einlassen, sind Mehrfachtäter, die genau wissen, wie der Hase – oder besser das Pferd – läuft. Sie sitzen in Sportbars oder sind Dauergäste auf der Rennbahn.

Anfängerglück

Darauf sollte man sich lieber nicht verlassen. Bauchgefühl ist natürlich eine schöne Sache und manchmal funktioniert es auch, aber es gibt bessere Punkte, an die man sich halten kann.

Es kommt nicht nur aufs Pferd an

Trainer

Es gibt weit mehr Punkte, die man beachten sollte, bevor man sich dem Pferd zuwendet.

Zum Beispiel ist der Trainer sehr wichtig. Man sollte sich vorher erkundigen, welche Trainer mit dem Tier arbeiten und wie dessen Erfolgsgeschichte aussieht. Außerdem ist es gut, das Team beim Training zu beobachten: Wie läuft es zwischen Trainer Pferd und Jockey, wie arbeitet der Trainer mit dem Pferd?

Jockey

Ein anderer wichtiger Faktor ist der Jockey. Was hat er für eine Erfolgsgeschichte, wie geht er mit dem Pferd um? Hat er das Pferd schon vorher zu verschiedenen Siegen geritten? Wie lange ist es her, dass er das Pferd das letzte Mal geritten hat?

Bahn und Strecke

Auch diese müssen beachtet werden. Was für eine Art Bahn ist es, liegt dem Pferd der Untergrund? Wie ist das Wetter? Ist der Boden weich oder fest? Wie lang ist die Strecke, ist das Pferd eine solche Distanz schon einmal gelaufen? Wie lange ist das her? Wie ist es dabei gelaufen?

Gewicht

Jedes Pferd wird bewertet und muss je nach Performance extra Gewicht tragen. Bedeutet, mehr Gewinne, mehr Gewicht. Die Idee ist, dass alle Pferde eine gleiche Chance haben sollen. Trägt das Pferd mehr als 56 Kilogramm, geht die Möglichkeit, dass es gewinnt, geradezu gegen Null. Die große Ausnahme war Man O'War, der auch mit 62 Kilogramm noch die Nase vorne hatte, aber dies wirkt sich auf die Gesundheit des Pferdes aus. An diesem Punkt nahm sein Besitzer ihn aus dem Rennen.

Aber es kommt auch auf das Pferd an

Form

Es ist unumgänglich, sich mit der Form des Pferdes zu beschäftigen. Sieht es fit aus, hat es einen guten Muskeltonus, ist es konzentriert und bei der Sache? Eine leichte Angespanntheit ist nicht unbedingt schlecht. Wie ist das Pferd in den letzten Rennen gelaufen? Sieht es müde aus, wie war seine Performance speziell in den letzten drei Rennen? Auf welchen Plätzen ist es gelandet?

Eine gute Möglichkeit ist auch, sich die letzten zehn Rennen anzuschauen: Kann man ein bestimmtes Muster erkennen, gewinnt das Pferd mit diesem Jockey jedes Mal, tut es sich auf diesem Boden ganz schwer oder hat es so und so viele Erfolge und dann eine Pause?

Setze auf den Favoriten

Warum ein Risiko eingehen und auf den Außenseiter setzen? Auf den Favoriten setzen sichert zu 33 Prozent einen Gewinn, auf die ersten zwei zu setzen erhöht die Chance sogar auf über 50 Prozent.

Es lohnt sich, die Rennkarte anzuschauen, hier finden sich noch mehr Informationen über letzte Platzierungen und anderes. Dies kann enorm weiterhelfen.

Es ist also wichtig sich vorher gründlich zu informieren, alle Informationen zu finden und zu studieren. Dann hat man gute Chancen, den Gewinner zu finden.