Perfekt für die Rennbahn: Die drei schnellsten Pferderassen der Welt

Pferderennen ist eine der beliebtesten Sportarten der Welt - was auch der Umstand verdeutlicht, dass sie zugleich zu den ältesten gehört. Populär ist der Sport nicht nur deshalb, weil damit sportliche Glanzleistungen verbunden sind, die auch noch von ästhetisch eleganten, sich geradezu erhaben bewegenden Tieren erzielt werden. Beliebt ist er für viele auch deshalb, weil er mehr ist als nur Sport. Seit jeher gehen mit Pferderennen auch Wetten einher. Pferderennen vereinten also die Vorzüge von Sport und Glücksspiel. Die Sportart bietet dem Zuschauer auf der einen Seite Spannung um den Ausgang eines Wettkampfs. Auf der anderen Seite lockt sie mit der Aussicht auf Reichtum infolge eines erfolgreichen Wetteinsatzes.

Mehr als nur Rennpferde

Die Hauptakteure beim Pferderennen sind selbstverständlich die Pferde, von denen die erfolgreichsten nicht selten Starstatus erreichen. Die besten unter den Rennpferden, etwa Secretariat, Seabiscuit und Man o'War, um nur drei zu nennen, werden von Fans und Nichtfans über die Zeiten hinweg verehrt. Über einige werden Bücher geschrieben, über andere Filme gedreht. Secretariat und Seabiscuit zum Beispiel schafften es bis nach Hollywood.

Doch nicht jedes Pferd oder besser: nicht jede Pferderasse eignet sich für den Rennsport. Außerdem gilt: Bestimmte Rassen sind für bestimmte Pferdesportarten prädestiniert. Ein Westfalen-Pferd findet man eher im Dressursport, die Rasse des Trakehners zeichnet sich durch ihre Sprungeigenschaften aus. In den einzelnen Disziplinen des Pferderennens ragen vor allem zwei Rassen heraus: das englische Vollblut sowie der Vollblutaraber aus der Gruppe der Vollblüter. Die Rasse American Standardbred ist dagegen tonangebend beim Trabrennsport.

Die schnellsten: Englisches Vollblut und Vollblutaraber

Die Pferde des englischen Vollbluts gehören zu den schnellsten der Welt, weshalb sie gerne im Rennsport und hier vornehmlich im Galopprennen von Kurz- bis Mittelstrecken eingesetzt werden. Die Geschichte der Rennsports belegt dies: Die erfolgreichsten Pferde in der Rennsport-Geschichte gehören dieser Rasse an, darunter die bereits genannten Secretariat und Seabiscuit sowie Man o'War. Auch Danedream, eines der derzeit besten Rennpferde der Welt, ist ein englischer Vollblütler.

Anders als die englische Vollblutrasse findet man Pferde der Vollblutaraber vornehmlich bei Distanzritten. Denn eine der hervorstechendsten Eigenschaften dieser Rasse ist ihre besondere Ausdauer. Zu den erfolgreichsten Rennpferden in dieser Rassenkategorie gehört Haleb. Der Hengst lebte von 1901 bis 1909 und war seinerzeit eines der schnellsten Pferde auf dem Planeten. Bis heute sind die Todesumstände des Pferdes ungeklärt. Es geht immer noch das Gerücht um, dass es vergiftet wurde. Haleb muss einige Neider gehabt haben.

Die Traberklasse: American Standardbred

Die US-amerikanische Pferderasse American Standardbred findet im Trabrennen Einsatz. Sie ist aufgrund ihrer effizienten, auf Leistung und Schönheit ausgelegten Züchtung die bedeutendste Traberrasse. Die Pferde zeichnen sich durch ihre Ausdauer und Schnelligkeit aus. Charakterlich sind sie nervenstark und mutig. Auch diese Rasse hat so manche Pferdelegende hervorgebracht. Zu den erfolgreichsten Standardbred-Trabern aller Zeiten gehören Lou Dillon, Roquepine und der vielleicht schnellste aller Traber aller Zeiten: Varenne.